Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Dienstleistungen (nachfolgend „Angebote") von Dr. med. Marie Christine Bastian (nachfolgend “Beraterin”) gegenüber Klient*innen im Sinne eines Dienstvertrags nach § 611 BGB. Die AGB richten sich an Verbraucher*innen im Sinne des § 13 BGB. Wird ein Angebot von Dritten (z. B. dem Arbeitgeber) beauftragt, gelten die Regelungen im Abschnitt „Beauftragung durch Dritte“.
Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die vereinbarte ergebnisoffene Prozessbegleitung im Rahmen von Einzel- oder Gruppenangeboten, einschließlich Einzelcoaching, Einzelcoaching mit Körperarbeit z.B. Breathwork sowie die Teilnahme an Gruppenangeboten wie Coachinggruppen oder Breathwork-Veranstaltungen sowie Coachingpakete und der Intensiv-Call (jeweils nach Maßgabe dieser AGB und des individuellen Preisangebots).
Ziel der Angebote
Die Angebote dienen der Prozessbegleitung und Persönlichkeitsentwicklung. Die Beraterin begleitet diesen Prozess, übernimmt jedoch keine Erfolgsgarantie und gibt keine Heilversprechen ab.
Die Angebote stellen keine heilkundliche Behandlung oder Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) dar. Die in den Angeboten oder auf der Webseite vermittelten Inhalte dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose sowie zum Beginn, zur Änderung oder zur Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Die Angebote ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung, Diagnose oder Behandlung durch eine*n approbierte*n Ärzt*in oder Psychotherapeut*in. Die Zusammenarbeit begründet kein ärztliches Behandlungsverhältnis. Die gesetzlichen Hilfspflichten in Notfällen bleiben unberührt.
Teilnahmevoraussetzungen
Einzelcoaching: Die Teilnahme an einem Einzelcoaching bedarf der vorherigen Terminvereinbarung. Diese erfolgt per Email oder über von der Beraterin zur Verfügung gestellte Buchungslinks, solange keine andere Möglichkeit zur Terminvereinbarung vorgesehen ist. Die Bestätigung der Anmeldung erfolgt ebenfalls per Email. Die Beraterin behält sich vor, bei Nichterfüllen der Teilnahmevoraussetzungen die vereinbarten Termine zu stornieren.
Gruppenformate: Die Teilnahme an einem Gruppenangebot bedarf der vorherigen Anmeldung. Die Anmeldung zu Angeboten erfolgt per Email oder über von der Beraterin zur Verfügung gestellte Buchungslinks, solange keine andere Möglichkeit zur Anmeldung vorgesehen ist. Die Bestätigung der Anmeldung erfolgt ebenfalls per Email bzw. bei Buchung über einen Buchungslink gilt der Termin als bestätigt. Die Beraterin behält sich vor, bei Nichterfüllen der Teilnahmevoraussetzungen die vereinbarten Termine zu stornieren. Die Teilnehmendenzahl der offenen Kurse ist begrenzt und die Vergabe der Plätze erfolgt in Anmeldungsreihenfolge. Die erworbenen Nutzungs- und Teilnahmerechte sind nicht auf Dritte übertragbar.
Die Teilnahme setzt eine grundsätzlich stabile körperliche und psychische Verfassung voraus. Die Beraterin informiert allgemein über mögliche Gründe, bei denen ihre Angebote nicht durchgeführt werden sollten. Diese dürfen nicht als individuelle Empfehlungen im Sinne einer medizinischen Beratung im Einzelfall bzw. einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Diagnostik oder Behandlung verstanden werden und ersetzen keinesfalls die individuelle fachliche Beratung, Diagnostik oder Behandlung durch eine*n approbierte*n Ärzt*in oder Psychotherapeut*in. Die Beraterin empfiehlt allen Klient*innen dringend, vor der Teilnahme eigenverantwortlich zu prüfen, ob die Angebote für sie geeignet sind, und bei gesundheitlichen Fragen oder Unsicherheiten vorab Rücksprache mit ihren behandelnden Ärzt*innen oder Therapeut*innen zu halten. In den im folgenden Abschnitt „Besondere Teilnahmevoraussetzungen für Breathwork” genannten Fällen ist diese Abklärung Voraussetzung für die Teilnahme. Die Beraterin gibt keine individuelle ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung dazu ab, ob Gründe bestehen, wegen derer Klient*innen nicht an den Angeboten teilnehmen können. Alle Aussagen diesbezüglich sind allgemeine Aussagen über die generell bekannten und allgemein gültigen Teilnahmevoraussetzungen für die jeweiligen Angebote.
Falls die Klient*innen die Beraterin über körperliche und/oder psychische Einschränkungen informieren, die nicht im Vorfeld ärztlich oder psychotherapeutisch bezüglich der Unbedenklichkeit einer Teilnahme an den Angeboten der Beraterin abgeklärt wurden, behält die Beraterin sich vor, eine Teilnahme zu verweigern. Dies stellt keine medizinische oder psychotherapeutische Einschätzung im Sinne einer Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar, sondern dient lediglich dazu, zunächst eine Abklärung durch die jeweiligen behandelnden Ärzt*innen und/oder Psychotherapeut*innen zu ermöglichen. Die Beraterin führt eine solche Abklärung nicht durch, da sie im Kontext der hier geschilderten Angebote als Coach arbeitet und nicht als Ärztin oder Therapeutin. Die Beraterin leitet weiterhin aus diesen Informationen keine Diagnosen ab, gibt keine Empfehlungen zu möglichen Behandlungsmethoden und bietet keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung an.
Die Beraterin fragt keine Gesundheitsdaten oder Kontraindikationen ab. Sie informiert allgemein über Gründe, aus denen eine Teilnahme nicht ratsam sein kann (z. B. Kontraindikationen für Breathwork). Ob eine Teilnahme für sie in Frage kommt, entscheiden die Klient*innen eigenverantwortlich, gegebenenfalls nach ärztlicher Abklärung.
Besondere Teilnahmevoraussetzungen für Breathwork
Voraussetzung für die Teilnahme an einer Breathwork-Sitzung ist eine grundsätzlich ausreichend stabile körperliche und psychische Verfassung. Klient*innen, die schwanger sind oder die an einer der folgenden Erkrankungen leiden bzw. gelitten haben, klären vor der Teilnahme mit ihren behandelnden Ärzt*innen oder Therapeut*innen ab, ob eine Teilnahme für sie in Frage kommt:
- Bluthochdruck und andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
- Asthma
- Epilepsie
- Erkrankungen oder Verletzungen von Muskeln und Knochen
- erhöhter Augeninnendruck (Glaukom) und Netzhautablösung
- psychische Erkrankungen mit veränderter Realitätswahrnehmung (z. B. Psychose)
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Dies gilt auch bei weiteren gesundheitlichen Einschränkungen oder Unsicherheiten. Im eigenen Interesse sind die Klient*innen in den oben genannten Fällen verpflichtet, bevor sie die Angebote der Beraterin in Anspruch nehmen, selbstständig eine ärztliche und/oder psychotherapeutische Abklärung vornehmen zu lassen, ob das Angebot für sie individuell geeignet ist.
Coachingpakete: Anfrage, Warteliste und Vertragsschluss
Neben Einzelcoachings und Gruppenangeboten bietet die Beraterin Coachingpakete an. Umfang, Inhalte, Anzahl der Sitzungen und Preis ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Preisangebot.
Anfragen für Pakete können auf eine Warteliste aufgenommen werden. Die Aufnahme auf die Warteliste begründet keinen Anspruch auf einen Platz oder einen bestimmten Starttermin.
Die Reihenfolge der Warteliste richtet sich nicht nach dem Zeitpunkt der Anfrage. Die Beraterin entscheidet nach eigenen sachlichen Kriterien (z. B. Passung zum Angebot, Art des Anliegens, verfügbare Kapazitäten), ob, wann und mit wem sie die Zusammenarbeit beginnt.
Ein Vertrag über ein Paket kommt zustande, wenn die Klient*in das individuelle Preisangebot der Beraterin in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt. Das Preisangebot ist 14 Tage gültig, sofern nichts anderes angegeben ist.
Leistungsumfang der Pakete und Intensiv-Call
Sitzungen im Rahmen von Paketen dauern 60 Minuten, sofern im individuellen Preisangebot oder in einer von der Beraterin in Textform bestätigten Vereinbarung nichts anderes bestimmt ist.
Die Beraterin bietet einen Intensiv-Call mit einer Dauer von 2 Stunden (120 Minuten) an. Dieser ist pro Person einmal buchbar und nicht übertragbar. Der Preis ergibt sich aus dem individuellen Preisangebot.
Support über Messenger
Ist im Paket Support über einen Messenger-Dienst enthalten, dient dieser Rückfragen und kurzen Impulsen zwischen den Sitzungen. Ein Anspruch auf ständige Erreichbarkeit oder sofortige Antwort besteht nicht. Nachrichten werden je nach gebuchtem Paket innerhalb der dort vereinbarten Fristen beantwortet.
Kann die Beraterin den Support wegen Krankheit, Urlaub oder anderer unvorhersehbarer Umstände nicht oder nur eingeschränkt erbringen, besteht für diesen Zeitraum kein Anspruch auf Support. Die Beraterin informiert die Klient*innen so früh wie möglich. Dauert die Einschränkung länger als 14 Tage am Stück, verlängert sich die Dauer des Pakets entsprechend.
Der Messenger-Support ist kein Notfall- oder Krisenkanal. In akuten Krisen wenden sich Klient*innen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) oder den Notruf (112).
Die Nutzung eines Messenger-Dienstes ist freiwillig. Hinweise zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung.
Laufzeit, Verlängerung und Beendigung von Paketen
Pakete haben eine Mindestlaufzeit von 4 Monaten, sofern im individuellen Preisangebot nichts anderes vereinbart ist. Die Laufzeit beginnt mit dem ersten vereinbarten Termin. Das gesetzliche Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund sowie weitere zwingende gesetzliche Kündigungsrechte (z. B. § 627 BGB) bleiben unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail). Das Honorar wird monatlich abgerechnet (siehe „Beratungshonorar und Zahlungsweise“).
Das Paket endet mit Ablauf der Mindestlaufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf, sofern keine Fortsetzung vereinbart wird.
Eine Fortsetzung ist jeweils um einen halben Monat möglich. Sie erfordert eine Vereinbarung in Textform (z. B. E-Mail), der beide Seiten zustimmen. Die Zustimmung der Klient*in kann durch eine einfache Bestätigung (z. B. „Ja“ per E-Mail) erfolgen. Eine Fortsetzung kann jederzeit vor Ablauf der laufenden Laufzeit vereinbart werden, auch schon nach der ersten Phase des Pakets. Die Beraterin kann eine Fortsetzung anbieten, aber nicht einseitig herbeiführen. Das Honorar für einen halben Monat Fortsetzung ergibt sich aus dem Preisangebot.
Beauftragung durch Dritte (z. B. Arbeitgeber)
Klient*innen können das individuelle Preisangebot der Beraterin bei ihrem Arbeitgeber oder einer anderen Stelle einreichen. Wird das Angebot dort angenommen und das Coaching von diesem Dritten beauftragt, wird der Dritte Auftraggeber und Vertragspartner der Beraterin und schuldet das Honorar. Die Klient*in ist dann teilnehmende Person. Auftraggeber und Teilnehmende werden im Preisangebot bzw. im Auftrag benannt, sofern keine anderen Regelungen vom Auftraggeber eingefordert werden.
Für Auftraggeber, die Unternehmer*innen im Sinne des § 14 BGB sind, gelten diese AGB entsprechend, soweit nichts anderes vereinbart ist. Regelungen, die ausdrücklich nur für Verbraucher*innen gelten (z. B. Widerrufsrecht), finden dann keine Anwendung. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nicht, es sei denn, die Beraterin hat ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt.
Inhalte der Coachings, Gesundheitsangaben und Informationen über den Beratungsprozess werden dem Auftraggeber nicht mitgeteilt. Der Auftraggeber erhält nur die für Abrechnung und Durchführung erforderlichen Angaben (z. B. Zeitraum, Anzahl der Sitzungen, Rechnungsbetrag), es sei denn, die teilnehmende Person hat die Beraterin im Einzelfall von der Schweigepflicht entbunden.
Beratungshonorar und Zahlungsweise
Die Vergütung von Einzelcoachings, Coachingpaketen und dem Intensiv-Call richtet sich nach einem individuell erstellten Preisangebot. Durch die Teilnahme an den Angeboten erklären sich die Klient*innen mit dem vereinbarten Honorar einverstanden. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist das Honorar für Einzelcoaching spätestens 7 Tage nach Rechnungsstellung und das Honorar für Gruppenangebote bis spätestens 7 Tage nach dem Termin des Angebots (bzw. dem ersten Termin eines Angebots über mehrere Termine) auf das angegebene Konto zu überweisen. Bei Zahlungsverzug behält sich die Beraterin vor, die Teilnahme an weiteren Angeboten bzw. die Durchführung von Einzelcoaching zu verwehren, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind. Eine Kostenübernahme durch Krankenkassen ist ausgeschlossen.
Für Coachingpakete erfolgt die Abrechnung, sofern nichts anderes vereinbart ist, monatlich nachträglich zum Monatsende. Die Rechnung ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen.
Bei ausbleibender Zahlung ist die Beraterin berechtigt, ihre Leistungen (Sitzungen und Messenger-Support) bis zum Zahlungseingang auszusetzen. Geht die Zahlung auch nach einer Zahlungserinnerung in Textform und einer Nachfrist von 7 Tagen nicht ein, kann die Beraterin die Zusammenarbeit beenden. Weitere gesetzliche Rechte der Beraterin bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.
Terminvereinbarung und Ausfallhonorar
Terminvereinbarungen für Einzelcoaching sowie Anmeldungen zu Gruppenangeboten sind verbindlich. Für Absagen gelten folgende Fristen, soweit sie nicht anderweitig kommuniziert wurden: Termine für Einzelcoaching, Paketsitzungen sowie Gruppenangebote müssen spätestens 48 Stunden vorher und die Teilnahme an einem Angebot mit mehreren Terminen muss spätestens 7 Tage vor dem ersten Termin abgesagt werden. Bei verspäteter Absage nach Ablauf dieser Fristen, Nichtabsage oder Nichterscheinen der Klient*innen ist das volle Honorar fällig, sofern die Klient*in nicht nachweist, dass der Beraterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Absagen müssen per E-Mail oder über die verwendete Buchungsplattform erfolgen. Änderungen der Termine durch die Beraterin, z. B. aufgrund von Krankheit der Beraterin oder anderer unvorhersehbarer Umstände, bleiben vorbehalten. Die Beraterin bietet in diesem Fall einen Ersatztermin an. Kann kein Ersatztermin gefunden werden, wird bereits gezahltes Honorar für nicht erbrachte Leistungen erstattet.
Widerrufsrecht für Verbraucher*innen
Verbraucher*innen steht bei Verträgen, die ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. E-Mail, Buchungslink, Telefon) geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular sind diesen AGB als Anlage beigefügt.
Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn die Beraterin die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem die Klient*in ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass sie bei vollständiger Vertragserfüllung ihr Widerrufsrecht verliert. Widerruft die Klient*in nach Beginn der Leistung, hat sie einen angemessenen Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen zu zahlen.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir (Dr. med. Marie Christine Bastian, Strausberger Platz 2, 10243 Berlin, coaching@mariebastian.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An Dr. med. Marie Christine Bastian, Strausberger Platz 2, 10243 Berlin, coaching@mariebastian.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am:
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:
Ausschluss von der Teilnahme
Ein respektvoller Umgang, insbesondere ohne diskriminierendes Verhalten, mit der Beraterin und anderen Klient*innen in Gruppenangeboten ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Angeboten. Die Beraterin kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes (z. B. erhebliche oder wiederholte Verstöße gegen den respektvollen Umgang, Gefährdung anderer Teilnehmender oder der Teilnehmenden selbst, fehlende Abklärung gesundheitlicher Voraussetzungen) Klient*innen von der Teilnahme ausschließen. Bereits entrichtete Honorare für nicht oder nicht vollständig erbrachte Leistungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Handelt es sich um einen fortlaufenden Kurs, werden die Kursgebühren anteilig entsprechend der noch ausstehenden Anzahl von Kursterminen zurückerstattet.
Haftung
Die Teilnahmevoraussetzungen sind im Abschnitt „Teilnahmevoraussetzungen” beschrieben. Mit der Buchung bestätigen die Klient*innen, diese zur Kenntnis genommen zu haben und eigenverantwortlich über ihre Teilnahme zu entscheiden. Sollte eine psychische oder körperliche Erkrankung vorliegen oder die Klient*innen sich aktuell in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, liegt es in der Eigenverantwortung der Klient*innen, im Vorfeld eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung vorzunehmen, ob eine Teilnahme möglich ist. Die Beraterin stellt keine Diagnosen und überprüft nicht den Gesundheitszustand der Klient*innen. Die Beraterin haftet nicht für Entscheidungen oder Handlungen der Klient*innen, die im Zusammenhang mit den Inhalten der Angebote getroffen werden. Die Klient*innen bleiben für ihre eigenen Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich. Für Schäden gelten ausschließlich die nachfolgenden Haftungsregelungen.
Die Klient*innen verpflichten sich, die Räumlichkeiten, in denen das Angebot stattfindet, und das bereitgestellte Equipment sorgsam zu behandeln und sich an die jeweilige Hausordnung zu halten. Die Beraterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Beraterin nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klient*in regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Bei einem Mitverschulden von Klient*innen wird die Haftung der Beraterin entsprechend gemindert. Für mitgebrachte Wertgegenstände wird nur nach Maßgabe der vorstehenden Haftungsregelungen gehaftet.
Schweigepflicht
Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht. Informationen über den Inhalt der Beratung werden nur weitergegeben, wenn die Klient*innen eine schriftliche Entbindung von der Schweigepflicht erteilen oder eine gesetzliche Offenbarungspflicht besteht (z. B. bei geplanten Straftaten). Dies gilt auch gegenüber Auftraggebern (z. B. Arbeitgebern). Bei Gruppenformaten unterliegen auch alle Klient*innen der Schweigepflicht bezüglich der in den Angeboten geteilten persönlichen Informationen.
Die Beraterin kann Informationen über den Beratungsprozess in anonymisierter Form für Fallbesprechungen im Rahmen von Supervisions-, Intervisions- oder Fortbildungszwecken nutzen, sofern keine Rückschlüsse auf die Identität der Klient*innen möglich sind.
Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der Kontaktaufnahme mit der Beraterin, der Terminvereinbarung, der Warteliste für Pakete, der Kommunikation über Messenger, der Rechnungsstellung sowie des Beratungsprozesses und gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet. Klient*innen haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung ihrer Daten sowie die weiteren Rechte nach der DSGVO nach den gesetzlichen Vorgaben. Die Beraterin speichert personenbezogene Daten für die Dauer des Beratungsprozesses und maximal für 2 Jahre nach dem letzten Termin, sofern keine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Die Beraterin erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ausschließlich zur Durchführung der Angebote und zur Information über ihre weiteren Angebote im Rahmen ihres Newsletters. Weitere Informationen hierzu sind in der Datenschutzerklärung für diese Webseite einsehbar.
Urheberrecht
Die durch die Beraterin für die Angebote erstellten und den Klient*innen zur Verfügung gestellten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Beraterin. Downloads und Kopien dieser Inhalte sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Ton- und Videoaufzeichnungen von Sitzungen und Gruppenangeboten sind ohne ausdrückliche Zustimmung der Beraterin und aller Beteiligten nicht gestattet. Soweit die Inhalte nicht von der Beraterin erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen wird die Beraterin derartige Inhalte umgehend entfernen.
Sonderabsprachen und Kulanz
Sonderabsprachen gelten nur für den jeweils vereinbarten Einzelfall. Die Beraterin bestätigt Sonderabsprachen (z. B. abweichende Termine, Preise, Zahlungsmodalitäten oder Sitzungslängen) in Textform. Aus Ausnahmen, Kulanzentscheidungen oder Sonderabsprachen entsteht kein Anspruch auf Wiederholung oder auf Gleichbehandlung in anderen Fällen oder für künftige Verträge. Der Vorrang individueller Vertragsabreden (§ 305b BGB) bleibt unberührt.
Änderungen und Gültigkeit
Für jeden Vertrag gelten die AGB in der Fassung, die bei Vertragsschluss gültig war. Spätere Änderungen der AGB gelten nur für neu geschlossene Verträge. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland; bei Verbraucher*innen mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat gelten zusätzlich die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaates. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin, sofern der Auftraggeber Unternehmer*in ist und die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Für Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Stand: 12.10.2026